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Eicke, Theodor SS-Obergruppenführer* 17.10.1892 Hudingen/Lothringen + 26.02.1943 Orelka (gef.)Theodor Eicke wurde als Sohn eines Bahnbeamten am 17.10.1892 in Hudingen geboren. Bis 1909 besuchte er die dortige Realschule. Seine schulische Ausbildung brach er dann ab, um in das 23. Infanterie-Regiment einzutreten. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Zahlmeister beim 3. und dann beim 22. bayerischen Infanterie-Regiment und wurde während des Krieges mit dem EK II. sowie dem EK I. ausgezeichnet. Nach der Niederlage des Deutschen Reiches schied er 1919 als Unterzahlmeister aus der Armee aus. Am 1. Dezember 1928 trat er in die NSDAP und in die SA ein. Am 20. August 1930 folgte sein Wechsel von der SA zur SS. Am 27. November 1930 wurde er zum SS-Sturmführer befördert und Kommandeur des SS-Sturmes 148 in Ludwigshafen. Innerhalb von nur 3 Monaten schaffte er es, zum SS-Sturmbannführer befördert zu werden. Dort bekam er den Auftrag, einen eigenen SS-Sturmbann aufzustellen, was ihm bis zum Sommer 1931 auch gelang. Daraufhin wurde er am 15. November 1931 zum SS-Standartenführer befördert und Kommandeur der SS-Standarte 10. Am 6. März 1932 wurde Eicke wegen illegalem Besitzes von Sprengstoff und wegen Verabredung zur Verübung einer Reihe von Bombenanschlägen und politischen Morden in Bayern inhaftiert. Am 7. Juli wurde er zu zwei Jahren Haft verurteilt, vom bayerischen Justizminister erhielt er aber Hafturlaub und reiste nach Italien aus, wo es ein Heim für flüchtige SS-Angehörige gab. Nach seiner Rückkehr im Juni 1933 übernahm er die Leitung des kürzlich eröffneten KZs Dachau und herrschte dort mit solch systematischer Brutalität, daß ihn Heinrich Himmler 1934 zum SS-Inspekteur für die Konzentrationslager ernannte. Im gleichen Jahr hatte Eicke seine treue Ergebenheit gegenüber Heinrich Himmler und der Partei unter Beweis gestellt, indem er Ernst Röhm eigenhändig erschoß, nachdem sich der festgenommene SA-Chef geweigert hatte, Selbstmord zu begehen. Als 1936 aus den SS-Lagerwachen der Totenkopfverband gebildet wurde, war Eicke dessen erster Kommandeur. 1939 führte er seine Einheiten der Waffen-SS beim Einmarsch in Polen. Er zeigte sich als hervorragender Frontkommandeur. Im Januar und Februar 1942 kämpfte die Totenkopfdivision in der Schlacht von Demjansk an der Ostfront. Durch eine sowjetische Gegenoffensive war das deutsche 2. Korps, zu dem auch Eickes Totenkopfverband gehörte, eingeschlossen worden. Durch die erste große Luftbrücke der Geschichte erhielt das 2. Korps Nachschub und Verstärkungen, bis ein deutscher Gegenangriff im Mai für Entlastung sorgte. Am 21.10.1942 meldete der Wehrmachtbericht: Im Februar darauf wurde ein Aufklärungsflugzeug mit Eicke an Bord über dem feindlichen Gebiet abgeschossen. Theodor Eicke verstarb in dem Wrack des Fieseler Storchs. Bei seinen Männern war er so beliebt, daß sich ein Trupp Freiwilliger durch die feindlichen Linien zu dem Wrack durchschlug, um seinen Leichnam zu bergen. Adolf Hitler verlieh daraufhin dem SS-Panzergrenadier-Regiment der SS-Totenkopf-Division den Namen "Theodor Eicke".
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