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Unteroffizier- und Mannschaftsdienstgrade der Pioniere erhielten mit Bestehen der sogenannten „Steuermannsprüfung“ ein besonderes Abzeichen verliehen. Die damit verbundene Trageberechtigung dieses Abzeichens sowie die Aushändigung eines besonderen Ausweises dokumentierten damit den erfolgreichen Umgang mit Motorfahrzeugen auf Binnengewässern. Das Abzeichen zeigte einen klaren Anker mit einem auf der Stange liegenden Steuerrad. Die Elemente waren auf einem ovalen Spiegel aus Abzeichen- oder auch Grundtuch angebracht. Die Abmessungen des Spiegels variierten zwischen 7,5 – 8 cm Höhe und 5,4 – 5,6 cm Breite. Das Abzeichen wurde in folgenden Ausführungen hergestellt:
- Anker aus Neusilber, geprägt
- Anker aus grauem Leichtmetall, geprägt
- Anker aus hellem Leichtmetall, geprägt
- Anker aus Aluminiumgespinstfäden, maschinengestickt
- Anker aus weiß- oder silbergrauem Garn, maschinengestickt
- Anker aus hellem Aluminiumgespinst, handgestickt
Trageweise:
Die Vorgaben zur Tragweise dieses Abzeichens konnten leider nicht
vollständig dokumentiert werden. Die vom Heer erlassenen Dienstvorschriften betr. Einführung und Trageweise dieses Abzeichens wurden allem Anschein nach nicht von der Waffen-SS übernommen. Beim Heer wurde dieses auf dem linken Oberarm getragen. Bei SS-Einheiten hingegen konnte dieses wohl wegen des Hoheitsabzeichens (Ärmeladler) am linken Oberarm nicht übernommen werden. Wie auf der Aufnahme gut zu erkennen ist, wurde das Abzeichen stattdessen kurz über dem Ärmelstreifen getragen. |