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Berthold, Gerhard Hellmuth
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Gerhard Berthold wurde am 12.03.1891 in Schneeberg im Erzgebirge als Sohn des Professors Julius Berthold geboren. Nach der Erziehung im elterlichen Hause und dem Besuch der Volksschule zu Schneeberg wechselte er auf das Gymnasium, welches er 1910 mit dem Abitur abschloss. Er trat am 01.04.1910 als Einjährig-Freiwilliger dem Kgl. Sächsischen 7. Infanterie-Regiment "König Georg" Nr. 106 bei. Nach seiner Entlassung aus dem aktiven Militärdienst am 31.03.1911 studierte er an der Universität zu Freiburg/Br. und anschließend an der Universität zu Leipzig. Mit der Mobilmachung am 07.08.1914 wechselte er als Vizefeldwebel in das Kgl. Sächsische 3. Infanterie-Regiment Nr. 102 "König Ludwig III. von Bayern", wo er unter anderem als Zugführer, Kompanieführer und Adjutant seinen Dienst versah. Der junge Soldat kämpfte während dieser Zeit ausschließlich an der Westfront. Den 1. Weltkrieg beendete Gerhard Berthold im Rang eines Oberleutnants, zu dem er bereits am 20.06.1918 befördert worden war. Über die Grenzjäger Brigade bzw. dem Regiment kam er am 01.10.1919 zum Reichswehr-Infanterie-Regiment 24 und am 01.10.1920 zum Infanterie-Regiment 10, um dann am 01.10.1921 in das Artillerie-Regiment Nr. 4 zu wechseln. Es folgte im Anschluss die Versetzung zum 11. Sächs. Infanterie-Regiment, wo er am 01.12.1926 zum Hauptmann befördert wurde. Am 01.02.1927 kam er in den Stab der 1. Division und wurde am 01.03.1929 zum Chef einer Kompanie im 10. (Sächs.) Infanterie-Regiment ernannt. Von dort wechselte er dann
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