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Zunächst noch ohne Tarnung wurden bei Kriegsbeginn behelfsmäßig breite Gummiringe um den Helm gespannt, in die man kleine Zweige, Grasbüschel usw. steckte. Es hatte sich nämlich sehr bald herausgestellt, dass trotz des Wechsels der Friedensfarben auf die typisch deutsche graue Farbe der verräterische Glanz bei Sonnenschein oder auch nur Mondlicht, nicht zu entfernen war. Während des Krieges wurden die verschiedensten Helmtarnmöglichkeiten entwickelt. Die am häufigsten vorkommenden Tarnvarianten werden hier beschrieben: - Die Helme wurden im Winter mit Kalk angestrichen. - Eine weitere Möglichkeit war, die Helme mit einer Farbe zu bestreichen, die zuvor mit Sand, Erde oder Sägespänen vermischt wurde, um eine höhere Tarnwirkung zu erzielen und das verräterische Glänzen zu verhindern. - Der Landser verwendete Lehm - In Nordafrika und im Mittelmeerraum wurden die Helme meist hellocker angestrichen. - Häufig wurden Netze, in die man Tarnmaterial stecken konnte, über die Helme gespannt. - Ein einfaches Band, manchmal das des Brotbeutels, das um den Helm gespannt wurde, konnte man ebenfalls als Halterung für Tarnmaterial verwenden. - Weit verbreitet waren auch Tarnüberzüge aus verschiedenen Tarnstoffen, in denen man ebenfalls Tarnmaterial in vorgefertigten Schlaufen befestigen konnte. - Da die Landser oft mit primitiveren Mitteln auskommen mussten, befestigten sie Maschendraht, den so genannten „Hühnerdraht“ oder Blechstreifen, an ihren Helmen. Bei diesen Tarnmöglichkeiten wurden oft Helmabzeichen, vor allem das Hakenkreuz und das Wappenschild, weggelassen oder überstrichen, da diese ein gutes Ziel für Scharfschützen darstellten. 1944 wurde versucht, die Gattungsabzeichen in grün oder blau den Gegebenheiten anzupassen. |
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