|
|
||||
![]() |
![]() |
|||
|
|
![]() |
![]() |
|
Der M 18 unterscheidet sich zum Helm M 16 durch die Befestigung des Kinnbandes an der Innenausstattung des Helms. Deutlichstes Zeichen dafür sind die fehlenden Nieten an der Außenseite des Helms. Mit der Entstehung des M 18 begann in Österreich und Deutschland die Zeit der endgültigen Trennung von der Denkweise der alten Pickelhaubenhelme. Die Befestigung des Kinnbandes am Knopf M 91 ist noch ein Überbleibsel des 19. Jahrhunderts. Man hat sich von dem M 16 und M 17 deswegen getrennt, weil die Kinnbänder ineffizient waren und ständig abfielen, die Österreicher befestigten ihre Kinnbänder deswegen auf einer eigenständig entwickelten Schnalle. Dieser neue Kinnriemen des Helms setzt sich nun aus zwei getrennten Lederriemen zusammen. Der längere rechte Riemen macht eine Schlinge durch den drehbaren Ring und besitzt eine Gleitschnalle. Die kürzere linke Seite des Lederriemens ist an dem drehbaren Ring durch eine weitere Schnalle, mit entweder zwei schwarzen oder grauen Nieten, befestigt. Um den Träger des Helms vor Abschürfungen zu schützen, wurde noch eine Lederklappe an diese linke Seite des Lederriemens genäht. Diese Lederklappen tragen oft die Markierungen ihrer Hersteller oder auch das Herstellungsdatum. |
|
![]() |
![]() |
|
|
![]() |
![]() |
|
Der "Kavalleriehelm", amtlich "Stahlhelm mit Ohrenausschnitten" genannt, unterscheidet sich nur durch eine Kleinigkeit vom Stahlhelm M 18. Der von der Kavallerie und den Nachrichtentruppen getragene Helm hat Ohrenausschnitte am seitlichen Schirm. Weitere Informationen zu den oben gezeigten Helm: Ein wunderschöner Kavallerie Wehrmachtshelm M 18, amtlich "Helm mit Ohrenausschnitt" genannt. Die frühe grüne Lackierung ist praktisch unangetastet erhalten geblieben und wurde mit den beiden Insignien des Heeres versehen. Der Helm hat die eingeschlagenen Nieten und die 31-er Innenausstattung. Die Stanzung zeigt BT6 ?, das Innenleben den Stempel 57. Das Foto zeigt einen Wehrmachtsgeneral bei einer Ansprache in Nürnberg. Nach dem Wechsel auf die M 35 Modellreihe sieht man gerade bei den höheren Offizieren noch oft diesen Helm, der sich scheinbar großer Beliebtheit erfreute. |
|
![]() |
![]() |
| nach obenZurück | |








