Erweiterte Suche
Control-Center
Benutzername:

Passwort:

Beim nächsten Besuch automatisch anmelden?

» Password vergessen
» Registrierung
Zufallsbild

Reisepass 2
Reisepass 2
Kommentare: 0
Wehrmachtlexikon

zum Lexikon
Impressum
Kontakt
 


Vorheriges Bild:
F?hrerbefehl 1  
 Nächstes Bild:
F?hrerbefehl 3

F?hrerbefehl 2
F?hrerbefehl 2

            

F?hrerbefehl 2
Beschreibung: ?Kommandobefehl?

F.H.Qu. , den 18.10.1942
Der F?hrer
Nr. 003830/42 g. Kdos. OKW/WFSt.

Geheime Kommandosache

1. Schon seit l?ngerer Zeit bedienen sich unsere Gegner in ihrer Kriegsf?hrung Methoden, die au?erhalb der internationalen Abmachungen von Genf stehen. Besonders brutal und hinterh?ltig benehmen sich die Angeh?rigen der sogenannten Kommandos, die sich selbst, wie feststeht, teilweise sogar aus Kreisen von in den Feindl?ndern freigelassenen kriminellen Verbrechern rekrutieren. Aus erbeuteten Befehlen geht hervor, da? sie beauftragt sind, nicht nur Gefangene zu fesseln, sondern auch wehrlose Gefangene kurzerhand zu t?ten im Moment, in dem sie glauben, da? diese bei der weiteren Verfolgung ihrer Zwecke als Gefangene einen Ballast darstellen oder sonst ein Hindernis sein k?nnten. Es sind endlich Befehle gefunden worden, in denen grunds?tzlich die T?tung der Gefangenen verlangt worden ist.

2. Aus diesem Anla? wurde in einem Zusatz zum Wehrmachtbericht vom 7.10.1942 bereits angek?ndigt, da? in Zukunft Deutschland gegen?ber diesen Sabotagetrupps der Briten und ihren Helfershelfern zum gleichen Verfahren greifen wird, da? hei?t: da? sie durch die deutschen Truppen, wo immer sie auch auftreten, r?cksichtslos im Kampf niedergemacht werden.

3. Ich befehle daher:
Von jetzt ab sind alle bei sogenannten Kommandounternehmungen in Europa oder in Afrika von deutschen Truppen gestellte Gegner, auch wenn es sich ?u?erlich um Soldaten in Uniform oder Zerst?rertrupps mit und ohne Waffen handelt, im Kampf oder auf der Flucht bis auf den letzten Mann niederzumachen. Es ist dabei ganz gleich, ob sie zu ihren Aktionen durch Schiffe und Flugzeuge angelandet werden oder mittels Fallschirmen abspringen. Selbst wenn diese Subjekte bei ihrer Auffindung scheinbar Anstalten machen sollten, sich gefangen zu geben, ist ihnen grunds?tzlich jeder Pardon zu verweigern. Hier?ber ist in jedem Einzelfall zur Bekanntgabe im Wehrmachtbericht eine eingehende Meldung an das O. K. W. zu erstatten.

4. Gelangen einzelne Angeh?rige derartiger Kommandos als Agenten, Saboteure usw. auf einem anderen Weg. ? z.B. durch die Polizei in den von uns besetzten L?ndern ? der Wehrmacht in die H?nde, so sind sie unverz?glich dem SD zu ?bergeben. Jede Verwahrung unter milit?rischer Obhut, z.B. in Kriegsgefangenenlagern usw. , ist, wenn auch nur f?r vor?bergehend gedacht, strengstens verboten.

5. Diese Anordnung gilt nicht f?r die Behandlung derjenigen feindlichen Soldaten, die im Rahmen normaler Kampfhandlungen (Gro?angriffe, Gro?landungsoperationen und Gro?luftlandeunternehmen) im offenen Kampf gefangen genommen werden oder sich ergeben. Ebenso wenig gilt diese Anordnung gegen?ber den nach K?mpfen auf See in unsere Hand gefallenen oder nach K?mpfen in der Luft durch Fallschirmabsprung ihr Leben zu retten versuchenden feindlichen Soldaten.

6. Ich werde f?r die Nichtdurchf?hrung dieses Befehls alle Kommandeure und Offiziere kriegsgerichtlich verantwortlich machen, die entweder ihre Pflicht der Belehrung der Truppe ?ber diesen Befehl vers?umt haben oder die in der Durchf?hrung entgegen diesem Befehl handeln.

Adolf Hitler
Schlüsselwörter:  
Datum: 02.03.2009 17:01
Hits: 5042
Downloads: 0
Bewertung: 2.33 (3 Stimme(n))
Dateigröße: 0.0 KB
Hinzugefügt von: Wehrmachtlexikon


Vorheriges Bild:
F?hrerbefehl 1  
 Nächstes Bild:
F?hrerbefehl 3

 

Powered by 4images 1.8   Copyright © 2002 4homepages.de   Template © www.wehrmachtlexikon.de