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Konvolut Heer 1
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Weisung 21
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Weisung 21
Beschreibung: bei dieser gezeigten Weisung handelt es sich nur um einen Auszug des Originals

F?hrerhauptquatier, den 18. Dezember 1940

Der F?hrer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht

Geheime Kommandosache/Chef Sache/Nur durch Offizier

F?hrerweisung Nr. 21 f?r Fall Barbarossa

Die deutsche Wehrmacht mu? darauf vorbereitet sein, auch vor Beendigung des Krieges gegen England Sowjetrussland in einem schnellen Feldzug niederzuwerfen.

Das Heer wird hierzu alle verf?gbaren Verb?nde einzusetzen haben mit der Einschr?nkung, da? die besetzten Gebiete gegen ?berraschungen gesichert sein m?ssen.

F?r die Luftwaffe wird es darauf ankommen, f?r den Ostfeldzug so starke Kr?fte zur Unterst?tzung des Heeres freizumachen, dass mit einem raschen Ablauf der Erdoperationen gerechnet werden kann und die Sch?digung des ostdeutschen Raumes durch feindliche Luftangriffe so gering wie m?glich bleibt. Diese Schwerpunktbildung im Osten findet ihre Grenze in der Forderung, da? der gesamte von uns beherrschte Kampf- und R?stungsraum gegen feindliche Luftangriffe hinreichend gesch?tzt bleiben mu? und die Angriffshandlungen gegen England, insbesondere seine Zufuhren, nicht zum Erliegen kommen d?rfen. Der Schwerpunkt des Einsatzes der Kriegsmarine bleibt auch w?hrend des Ostfeldzuges eindeutig gegen England gerichtet. Den Aufmarsch gegen Sowjetru?land werde ich gegebenfalls acht Wochen vor dem beabsichtigten Operationsbeginn befehlen. Vorbereitungen, die eine l?ngere Anlaufzeit ben?tigen, sind - soweit noch nicht geschehen - schon jetzt in Angriff zu nehmen und bis zum 15. Mai 1941 abzuschlie?en. Entscheidender Wert ist jedoch darauf zu legen, dass die Absicht eines Angriffes nicht erkennbar wird. Die Vorbereitungen des Oberkommandos sind auf folgender Grundlage zu treffen:

I. Allgemeine Absicht:

Die im westlichen Russland stehende Masse des russischen Heeres soll in k?hnen Operationen unter weitem Vortreiben von Panzerkeilen vernichtet, der Abzug kampfkr?ftiger Teile in die Weite des russischen Raumes verhindert werden. In rascher Verfolgung ist dann eine Linie zu erreichen, aus der die russische Luftwaffe reichsdeutsches Gebiet nicht mehr angreifen kann. Das Endziel der Operation ist die Abschirmung gegen das asiatische Ru?land aus der allgemeinen Linie Wolga-Archangelsk. So kann erforderlichenfalls das letzte Ru?land verbleibende Industriegebiet am Ural durch die Luftwaffe ausgeschaltet werden. Im Zuge dieser Operation wird die russische Ostseeflotte schnell ihre St?tzpunkte verlieren und damit nicht mehr kampff?hig sein. Wirksames Eingreifen der russischen Luftwaffe ist schon bei Beginn der Operation durch kraftvolle Schl?ge zu verhindern.

II. Voraussichtliche Verb?ndete und deren Aufgaben:

1.) Auf den Fl?geln unserer Operation ist mit der aktiven Teilnahme Rum?niens und Finnlands am Kriege gegen Sowjetru?land zu rechnen. In welcher Form die Streitkr?fte beider L?nder bei ihren Eingreifen deutschen Befehl unterstellt werden, wird das Oberkommando der Wehrmacht zeitgerecht vereinbaren und festlegen.

2.) Rum?niens Aufgabe wird es sein, zusammen mit der dort aufmarschierenden Kr?ftegruppe den gegen?berstehenden Gegener zu fesseln und im ?brigen Hilfsdienste im r?ckw?rtigen Gebiet zu leisten.

3.) Finnland wird den Aufmarsch der aus Norwegen kommenden abgesetzten deutschen Nordgruppe (Teile der Gruppe XXI) zu decken und mit ihr gemeinsam zu operieren haben. Daneben wird Finnland die Ausschaltung von Hang? zufallen.

4.) Mit der M?glichkeit, da? schwedische Bahnen und Stra?en f?r den Aufmarsch der deutschen Nordgruppe sp?testens von Operationsbeginn an zur Verf?gung stehen, kann gerechnet werden.

gez. A. Hitler
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Datum: 08.01.2007 23:29
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Hinzugefügt von: Wehrmachtlexikon

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